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Thailand Doi Pangkhon - Single Origin Espresso
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Thailand Doi Pangkhon - Single Origin Espresso

Thailand Doi Pangkhon - Single Origin Espresso

Normaler Preis
SFr. 13.00
Sonderpreis
SFr. 13.00

Spezialitätenkaffe aus Thailand? Ja genau! Thailand ist definitiv nicht auf der Liste der bekanntesten Kaffee-Ursprungsländer. Dies hat vor allem damit zu tun, dass der Anbau von hochwertigen Spezialitätenkaffees vergleichsweise neu ist. Doch dazu unten mehr. 

Der Espresso ist nur limitiert verfügbar, solange unser Vorrat in der Rösterei reicht :-)

 

Wie schmeckt der Espresso?

Der Espresso bringt viel Süsse und eine interessante, schwere Textur mit sich. Genau das, was wir an Espresso so mögen! Geschmacksnoten von dunkler Schokolade und Rosinen. Eine schön eingebettete, dezente Säure erinnert ein bisschen an Grapefruit.

Zubereitet auf einer La Marzocco GS3 mit 93°C, 19.5g Kaffee, 46g Getränkegewicht in 28 Sekunden.


Woher kommt der Espresso?

Uns ist bei allen Kaffees wichtig zu wissen, wo genau der Kaffee herkommt. Doch bei diesem Kaffee können wir noch ein bisschen mehr erzählen. Wir hatten das Glück und durften im Januar Thailand mehrere Wochen bereisen und fanden so unter anderem den Weg in den Norden, rund um Chiang Mai / Chiang Rai. Und genau dort oben, in den Hügeln Nordthailands durften wir diesen Kaffee kennenlernen.

Doi Pangkhon ist ein Dorf mit rund 300 Haushalten. Alle gehören der ethnischen Minderheit der Akha an. Geografisch zwischen Chiang Mai und Chiang Rai auf ca. 1400 m.ü.M. gelegen, in einer wunderschönen Hügellandschaft. Fast alle Familien bauen Kaffee (Varietäten: Caturra, Catimor, Bourbon, Typica) an. Diese bringen die Kaffeekirschen dann zur Aufbereitungsstation, die von der Merlaeku Familie betrieben wird. Dort werden die Kaffees dann aufbereitet (gewaschen, trocken, honey) und für den nächsten Schritt, die Dry-Mill, vorbereitet.

Unser Kaffee wurde gewaschen aufbereitet: Nach dem Entpulpen wurde der Kaffee zuerst 12 Stunden trocken fermentiert, dann folgte eine 12 Stunden Nassfermentation, anschliessend wurde der Kaffee nochmal 12 Stunden in frischem Wasser eingelegt, bevor er dann ca. 14-25 Tage auf Bambusbetten getrocknet wurde.

Wir durften bei unserem Besuch die Aufbereitungsstation besuchen und drei der fünf Brüder kennenlernen, die mit viel Engagement die Aufbereitungsprozesse weiter optimieren und so die Qualität des Kaffees weiter verbessern. Das Besondere an Thailand ist, dass viele Produzenten relativ jung, zwischen 25-35 Jahre alt sind. Teilweise haben diese sogar Erfahrungen als Barista oder Röster in einer Spezialitätenkaffee-Rösterei in Chiang Mai oder Bangkok gesammelt. 

 

Wie kam es zum Anbau von Spezialitätenkaffee in Thailand?

In den 70er Jahren startete das thailändische Königshaus ein umfassendes Programm zur Bekämpfung von Opium-Anbau. Damals wurden grosse Mengen Opium im sogenannten "Golden-Triangle" angebaut und über die Grenzen in Nachbarländer geschmuggelt. Mit Ausbildungs- und Förderprogrammen unterstützte das Königshaus den Wechsel zu alternativen Einkommensquellen. Hochwertige Arabica-Kaffees gehören heute zu den wichtigsten Einkommen der ländlichen Bevölkerung.

Gerade in den letzten Jahren wurde viel in die Qualität der Kaffees, speziell in deren Aufbereitung, investiert. Für uns ein wichtiger Partner vor Ort ist Beanspire Coffee. Beanspire, geführt von Fuadi Pitsuwan, vermarktet den Kaffee, finanziert die Aufbereitungsstationen und stellt vor allem auch eine Vorfinanzierung für die Produzenten: So erhalten die Familien ihr Geld für die Kaffeekirschen bereits wenn sie diese bei der Aufbereitungsstation abgeben und nicht, wie häufig üblich zu einem viel späteren Zeitpunkt.